Heimatliebe

Lebens – Mitte(l) aus Deutschland

In Zeiten wie diesen…

Es hat für mich etwas mit Heimat, mit dem Gefühl der Kindheit, zu tun. Im Frühsommer die ersten Walderdbeeren naschen. Kirschen vom Baum. Johannisbeeren, Stachtelbeeren, Brombeeren. Heidelbeeren sammeln. Erdbeeren vom Feld. Tomaten frisch vom Strauch. Der grünlich typische Geruch an den Händen. Die stacheligen Gurken vom Feld. Karotten aus der Erde ziehen. Erbsen pulen. Himbeeren naschen. Der Duft von Apfelwiese. Von reifen Zwetschgen und Spätsommer.

Es hat für mich etwas mit der Sehnsucht nach Klarheit und Ehrlichkeit zu tun. Und nach Freiheit, selbst zu entscheiden, welche Lebensmittel ich für meine Lebens Mitte benötige und woher ich diese beziehe.

Freiheit, zu entscheiden, wie ich leben möchte. Ich bin Neugierig und gespannt, was ich aus Kindertagen kenne, noch existiert. Ich krame nach Erinnerungen an die Zeit mit meiner Oma. Die aus so wenig, so viel machen konnte. Und unendlich viel Wissen in sich hatte, welches ich leider nicht ganz ausschöpfen konnte.

Ich widme dieses Jahr meiner lieben Oma „Mutti“.