Selbstbewusstsein erfordert ein wenig Konzentration. Auf sich selbst. Sich seiner Selbst bewusst sein.

Das war anfangs ganz leicht. Als Baby bist du deiner Wirkung auf andere sehr schnell bewusst. Du bist deiner Selbst bewusst. Du weisst was du willst. Als Baby weisst du wo deine Prioritäten sind. Und setzt dich dafür ganz bewusst ein. Du hast eine große Wirkung auf andere. Du denkst nicht darüber nach, was andere über dich denken. Kinder sagen nicht zu allem ja. Sie sind sich bewusst, was sie möchten. Sie wissen, was ihnen Freude bereitet. Sie sind sich ihrer Selbst bewusst.

Im Laufe des Erwachsen Werdens verlieren wir diesen Fokus oftmals. Wir machen weniger, was wir toll finden, sonder richten uns nach den Anderen. Nach den Wünschen der Eltern, Lehrer, Berufsberater, Freunde, Trends, Social Media und so weiter. Wir verlieren unser Selbst Bewusstsein. Am Ende wissen wir nicht mehr, was wir selbst eigentlich wollen. Und wenn, dann haben wir Angst davor dafür einzustehen. Andere könnten ja nicht damit einverstanden sein. Wir wären dann vielleicht „anders“ – irgendwie komisch. Vielleicht müssten wir die ein oder andere Beziehung überdenken und lösen. Wir hätten möglicherweise nicht mehr die finanzielle Sicherheit oder den angesehenen Job.

Aber.

Wir wären zufriedener. Wir würden unserer Selbst wieder bewusst werden. Uns wieder näher kommen.

Doch wie kommen wir dort hin? Wieder zum Punkt. Zu unserem Selbstbewusstsein.

Stelle dir einfache Fragen: Was hast du in deiner Kindheit gerne gemacht? Was bereitet dir wirklich Freude? Und was kannst du richtig gut?

Nimm dir die Zeit für dich um das herauszufinden, was dich wirklich aus macht. Welche Talente du hast,worin du stark bist. Arbeite mit dir selbst und schreib deine Gedanken auf. Mach dir eine Liste mit deinen vielen guten Seiten. Das können auch viele Kleinigkeiten sein. Und wenn dir nichts einfällt, dann frag deine Freunde. Sicher werden einige Stärken von dir schlussendlich auf deinem Blatt Papier stehen. Werde dir selbst bewusst, was du alles gut kannst. Vielleicht bist du ein guter Zuhörer. Oder du kannst toll backen. Du bist ein guter Redner oder organisierst gerne. Räumst gerne auf. Bist kreativ. Es gibt so vieles.

Schreibe auch auf, was du nicht so gut kannst. Aber konzentriere dich nicht darauf. Du weisst zum Beispiel, dass du nicht gut zeichnen kannst. Dann musst du es auch nicht lernen. Du willst hoffentlich nicht deine Zeit vergeuden. Sei dir selbst bewusst, was du magst und lass dich nicht dazu hinreisen immer wieder Dinge zu tun, die dir absolut keine Freude bereiten nur weil es jemand von dir verlangt.

Unsere Zeit ist zu kostbar unseres Selbst nicht bewusst zu sein und den Vorstellungen hinterher zu rennen, die andere von uns haben mögen. Sei dir Selbst bewusst und nimm das Geschenk deiner Talente an.

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