Es gibt in Deutschlands Supermärkten immer mehr sogenannte Superfoods. Von Acai bis Goji, Chiasamen, Quinoa, Moringa, Matcha, Algen und so weiter. Scheinbar kommen immer mehr hippe Päkchen auf den Markt.

Es ist schon erstaunlich, wieviel Auswahl es an Produkten gibt, die nicht in Deutschland angebaut werden. Und wie wenig eigentlich tatsächlich aus unserer Heimat angeboten wird.

Darf ich vorstellen: unser Heimat Superfood der Hafer. Schont nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Geldbeutel.

Doch obacht, wenn im Supermarkt Haferflocken eines deutschen Herstellers im Regal stehen, müssen diese nicht unbedingt aus deutschem Anbau stammen. Schaut man genauer auf die Verpackung, wird der Hafer auch aus anderen Ländern importiert, was jedoch nicht unbedingt schlecht ist. Auch hier wird bei guten Erzeugern auf Bio oder auch Demeter Qualität geachtet.

Einen interessanten Artikel dazu findet Ihr auf der Seite der Spielberger Mühle .

Welche Marke ich unter anderem gerne hier erwähnen möchte sind die Bio Haferflocken von Kölln. Diese stammen aus deutschem Anbau. Da nicht jeder eine Mühle vor der Haustüre hat und doch eher im Supermarkt einkaufen geht ist dies eine gute Alternative um Bio Haferflocken zu kaufen. Auf der Website findet Ihr auch einige inspirierende Rezepte rund um den Hafer. In einigen Supermärkten findet ihr auch Produkte vom Bauck Hof, welcher Demeter zertifiziert ist.

Bei einem Einkauf direkt bei einer Mühle könnt Ihr nachfragen, woher das Getreide stammt. Der Verband deutscher Mühlen bietet auf seiner Website eine Suchfunktion für den Mühlenladen in eurer Nähe.

Ich für meinen Teil kann folgende Mühlen empfehlen: Obere Mühle Gosbach, Eselsmühle sowie eine Mühle deren Produkte ihr vermutlich doch auch ab und an im Supermarkt seht, die ErdmannHauser Mühle. Hier könnt ihr einige fertige Produkte aus Hafer in Demeter Qualität beziehen.

Nicht nur, dass es regional angebaut wird, ist ein großer Pluspunkt von Hafer.

Hafer enthält als Superfood sehr viele gesunde Inhaltsstoffe. So hilft er Personen mit einem erhöhten Colesterinspiegel durch BetaGlucan einem Ballaststoff, welcher sich positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einen erhöhten Bluthochdruck auswirkt. Da der Hafer nur einen Glykämischen Index von 40 aufweist ist er für Diabetiker geeignet. Dies bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lässt. Weizen hat im Vergleich einen Glykämischen Index von 70.

Unter Sportlern ist der Haferbrei , besser unter dem Begriff Porridge bekannt, wieder richtig in Mode. Durch seinen hohen Anteil an Eiweiss, der langen Sättigung und dem hohen Anteil an Mineralstoffen gibt er richtig Power. Wer Hafer isst, hat richtige Kraftwerke geladen.

Für Menschen die auf Fleisch verzichten liefert er das wichtige Eisen. Selbst die Konzentration fördert eine Portion Hafer von 50g mit dem wichtigen Vitamin B1.

Neben dem bekannten Porridge oder Bircher Müsli kann aus Hafer noch viel mehr gezaubert werden.

Das süße Porridge kann in vielen Varianten salzig zubereitet werden. Ich verwende dazu gerne eine italienische Kräutermischung und reibe etwas Käse hinein. Ihr könnt auch Gemüse wie Kohlrabi, Karotten, Rote Beete und vieles mehr kleingeschnippelt dazu geben und kurz mitkochen.

Aus Haferflocken lassen sich auch Bratlinge zaubern. Wenn ihr kleinere Varianten daraus macht, sind sie super auch für unterwegs geeignet.

Natürlich gibt es die bekannten Varianten wie das gebackene Oatmeal, Overnight Oats oder einen sättigenden Shake mit Haferflocken, Milch und Früchten.

Ich für meinen Teil freue mich solch ein tolles Superfood in meiner Heimat zu haben.

Wir können alle unseren Beitrag leisten.

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